. HOME ABOUT CONTACT FAQ

Mein 1. Semester

Samstag, 18. Februar 2017

Hello! Nach einer anstrengenden Klausurenphase melde ich mich endlich zurück. Ich bin einfach so unendlich froh, dass ich Vorlesungsfreie Zeit habe und alle Klausuren hinter mir habe. 
Jetzt habe ich erst einmal 10 Wochen "frei". Ich muss noch eine Hausarbeit bis Ende März schreiben, aber damit werde ich erst nach Karneval anfangen, damit ich den Kopf frei habe und mich nur darauf konzentrieren kann. 
Im heutigen Post soll es um mein erstes Semester gehen. Ich dachte mir, dass so ein kleiner Rückblick und eine Art Zusammenfassung vielleicht für den ein oder anderen ganz hilfreich sein könnte, da man jetzt Abi macht und sich vielleicht fragt, wie das Studieren so ist. Klar, es gibt wahrscheinlich schon hunderte Rückblicke, aber ich möchte mich dennoch dazu äußern.
Für alle die es nicht wissen: Ich studiere Deutsch und Geographie auf Lehramt. Geographie ungewollt und werde hoffentlich zum Wintersemester zu Kunst wechseln.


Die erste Berührung mit der Uni

Wenn ich jetzt "zurückblickend" daran denke, muss ich sagen, dass man sich einfach wirklich wie ein Grundschüler fühlt, der jetzt das erste Mal in der Schule ist. Irgendwie versucht man sich nicht anmerken zu lassen, dass man die Neue oder in der Uni "Der Ersti" ist. Man versucht so cool zu tun, dass die ganzen Studenten um einen nichts mitbekommen, aber im Endeffekt ist es kaum zu übersehen, dass man der Ersti ist :D Ich rede natürlich jetzt nur aus meiner Sicht aus und kann nur für mich sprechen, aber ich glaube alle fühlen sich gleich! Egal, ob man den Raum nicht findet oder ob man sich fühlt, wie die kleinste Ameise der Welt.

Die Stundenplanwahl

Ich sag's euch Leute: Entweder ich habe mich komplett dämlich angestellt oder es ist wirklich einfach am Anfang super kompliziert, den ganzen Ablauf zu verstehen. Ich tendiere zu Variante zwei, haha. Im Studium wählt man den Stundenplan wie ihr bestimmt wisst natürlich selber, weil man im Studium einfach alles selber machen muss und ich bin am Anfang wirklich verzweifelt. Was ist denn schon ein Modulhandbuch? Wo bekomme ich es her? Und was wähle ich denn jetzt genau? 
In jedem Fach gibt es ein Modulhandbuch, wo die Module, die man wählen muss erklärt und aufgelistet sind. In Deutsch gibt es drei Basismodule, die im besten Fall bis zum dritten Semester abgeschlossen sein sollten. Ebenso gibt es dann Aufbaumodule. Aber mit denen habe ich mich noch nicht so beschäftigt, weil man diese erst belegen kann, wenn die Basismodule abgeschlossen sind. 
In jedem Modulhandbuch gibt es einen Musterstudienplan, an den man sich halten kann oder nicht. Ich habe mich in Geographie dran gehalten, in Deutsch eher nicht, weil ich dort mehr Inhalt habe als in Geo. 
Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe einfach von Montags bis Freitags ALLES voll gewählt, damit ich irgendwie reinkomme. Ich habe also nicht danach geschaut: Hm, okay ich würde gerne um 10 Uhr montags gehen und um 12 Uhr am Dienstag.
Im Endeffekt hatte ich meistens abends Uni, was unglaublich doof war, weil der Tag dann einfach kaputt war und ich keinen Tag vor 20 Uhr zu Hause war. 
Jetzt habe ich mir Donnerstag und Freitag freigehalten und nichts nach 16 Uhr gewählt und er Hoffnung das mein Plan aufgeht und ich in die Veranstaltungen reinkomme.


Die ersten Veranstaltungen

Meine erste Veranstaltungen in meinem Semester war meine Deutsch Vorlesung in ältere deutsche Literatur. Mit Abstand die langweiligste Vorlesung! (naja abgesehen davon, dass meine Geographie Vorlesung auch schon ziemlich unschön war, was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich das Fach nicht weiter machen möchte) Ich hatte vier Vorlesungen und drei Seminare in diesem Semester. In den Vorlesungen habe ich immer mit meinem Tablet mitgeschrieben, was aber rückblickend nicht weiter zu empfehlen ist. Aber dazu im nächste Punkt mehr. 
Die Vorlesungen sind sehr anonym. Ist ja klar, wenn man mit mit mehr als 100 Personen in einem Hörsaal sitzt und nur zuhört, was der Dozent sagt. Die Seminare haben mir da sehr viel mehr Spaß gemacht. Vor allem meine Deutsch Seminare in ältere deutsche Literatur machten mir besonders Spaß. Es fühlt sich ein bisschen wie Schule an, nur dass du nicht gezwungen bist, dich mündlich zu beteiligen. Mein Geo Seminar machte mir am Anfang auch Spaß, aber dadurch, dass ich immer mehr eine Abneigung gegen das Fach entwickelte, war ich am Ende froh, dass ich einfach nur durch war. 

Das Vor-und Nacharbeiten in der Uni

Sagen wir es so: All diese Facebook Bilder mit "Verlauf der Motivation in der Uni" stimmen bei mir zu 100%. Am Anfang war ich super motiviert alles immer nachzuarbeiten, aber so Mitte des Semesters hat meine Motivation mich völlig verlassen, was mich im Endeffekt am Ende und vor allem in der Prüfungszeit einige Nerven gekostet hat. Aber hey, gut dass ich die Erfahrung gemacht habe und jetzt weiß, wie ich es besser zu machen habe. 
Wie schon erwähnt, habe ich in den Vorlesungen immer mit einem Tablet mitgeschrieben, weil ich so viel mehr mitschreiben konnte als mit der Hand. Rückblickend war dies für mich aber nicht die perfekte Lösung, weil ich immer noch das aufgeschrieben habe, was der Dozent oder die Dozentin in seiner Präsentation hatte. Sprich, ich habe quasi kaum zu gehört, weil ich dachte, dass das schon irgendwie reicht. Blöd gelaufen würde ich dann mal sagen. 
Für das nächste Semester habe ich mir vorgenommen mit der Hand mitzuschreiben, weil ich dadurch mein eigenes Konzept von der jeweiligen Vorlesung entwerfen kann und somit vielleicht schon mehr in der Vorlesung verstehe, anstatt alles erst auf den letzten Drücker nacharbeiten zu müssen.  
Generell ist es auf jeden Fall sinnvoll alles immer direkt nach der jeweiligen Veranstaltung nachzuarbeiten und das werde ich auch hoffentlich im nächsten Semester so gut wie es geht durchziehen. 

Und letzten Endes..

War es einfach ein super tolles Semester. Nicht unbedingt bezogen auf den ganzen Stoff, den man lernen muss. Viel mehr auch darauf, wie viele neue Leute man kennen lernt, dass man neue Freundschaften schließt und das man vor allem merkt, dass sich alles ändert. 
Ich bin super froh so viele neue Leute kennen gelernt zu haben und ich werde in den nächsten 4 Jahren wohl noch hunderte Freunde kennenlernen. 
Und wenn alle sagen: "Das Studium ist die Beste Zeit deines Lebens!", sage ich: "Das kann sehr gut sein!"
Liebst, Annika


Kommentare:

  1. Ein sehr interessanter Post! :)

    Ich habe zwar letztes Jahr Abi gemacht, aber mich erstmal für ein halbes Jahr Ausland entschieden. Daher finde ich diesen Einblick echt cool, denn ich plane im nächsten Wintersemester mit dem Studieren anzufangen.
    Zum Thema nicht-verbergen-können-dass-man-Ersti-ist - genau das erzählen mir alle meine Freunde, die momentan studieren auch immer, haha. :D

    liebst Grüße,
    Nina ♥

    Ps. Ich habe deinen Blog in einem meiner Posts erwähnt! :) http://captivatingplace.blogspot.co.uk/2017/02/37-lesenswert.html

    AntwortenLöschen
  2. Sehr interessanter Beitrag :)
    Ich kann mich auch noch an meine Anfänge erinnern und nun bin ich eigentlich schon fast mit dem Master durch ! Genieße deine Ferien!
    Wenn du Lust hast: Bei mir läuft ein Gewinnspiel :)
    Viele Grüße
    Juli von Lebenlautundleise

    GEWINNSPIEL

    AntwortenLöschen
  3. Hey, ich hab dich bei meinem Q&A getaggt und mir coole Fragen überlegt. Ich hoffe du hast Lust mitzumachen ! LG Julia http://dailylifespirit.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  4. Wow toller Post :), vor allem bei der Sache mit dem Stundenplan kann ich ich Dir nur voll und ganz zustimmen :D, jedes Semester wieder ein kleines Abenteuer, aber mit der Zeit wird es glaube ich leichter :D.
    Ich hoffe dein Wechsel zu Kunst klappt problemlos und das Du dann endlich komplett 'angekommen' bist :). Viel Spaß und Erfolg noch für dein Studium <3.

    Liebste Grüße

    www.xoxostudygirl.wordpress.com

    AntwortenLöschen

 
Design by Mira Dilemma.